Nach einem sehr gemütlichen und kulinarisch durchaus hochwertigen Wg-Abend im Horst hatte ich am nächsten Tag mit den Folgen meiner leichten Unorganisiertheit und Prokrastination zu kämpfen. Gott-sei-Dank gibt es nette Menschen, wie e.g. Mitbewohner, die meinen wuselig-wuschigen Stresszustand aushalten und mir sogar noch bei allem zur Hand gehen. Danke!! Um halb 2 zogen wir in einer ansehnlichen Menschengruppe in Richtung Halle Hauptbahnhof - und jede Menge Gepäck (6kg Übergewicht, wie ich am Flughafen in Berlin erfahren durfte ;-) ), das mir hier noch hinterhergetragen wurde! Bis dahin war ich zwar irgendwie ein Stück über dem Boden und etwas durch den Wind aber richtig kapiert, dass ich jetzt Halle und viele liebe Menschen ne Weile nicht sehen werde, hatte ich noch nicht. Eines der wunderbarsten Dinge, die ich je bekommen hab wurde mir dann am Zug in die Hand gedrückt. Ich kann euch gar nicht genug danken - so kann ich euch im crazy London gar nicht vergessen. Und auch die ganzen anderen Abschiedsgeschenke waren das Übergewicht wert und sind gut im Koffer verstaut! Danke, danke, danke - ihr seid die Besten!
So war es quasi schon vorprogrammiert, dass ich schniefend im Abteil sitze und wirr nach einem Taschentuch krame... doch die nüchternen Gespräche des Business-Pärchens in meinem Abteil und ihre Sorgen um die Organisation irgendwelcher Betriebsfeten und Weihnachtsbaumentsorgungen haben mich schnell von meiner Emotionswolke geholt.
In Berlin angekommen war ich dann auch nur ganz kurz allein (mit meinem Gepäck und mir selbst), da ich von Aileen (ein Part der Hounslow-Ealing-Connection ;-) ) und Bernd vom Bahnhof abgeholt und zu einem sehr gemütlichen Abend in Falkensee mit Chili con carne und Federweißer eingeladen wurde. Merci!
So war es quasi schon vorprogrammiert, dass ich schniefend im Abteil sitze und wirr nach einem Taschentuch krame... doch die nüchternen Gespräche des Business-Pärchens in meinem Abteil und ihre Sorgen um die Organisation irgendwelcher Betriebsfeten und Weihnachtsbaumentsorgungen haben mich schnell von meiner Emotionswolke geholt.
In Berlin angekommen war ich dann auch nur ganz kurz allein (mit meinem Gepäck und mir selbst), da ich von Aileen (ein Part der Hounslow-Ealing-Connection ;-) ) und Bernd vom Bahnhof abgeholt und zu einem sehr gemütlichen Abend in Falkensee mit Chili con carne und Federweißer eingeladen wurde. Merci!
Witzig ist hier auch, dass der Busfahrer hysterische Schreie von sich gibt, um darauf aufmerksam zu machen, dass wir uns dem nächsten Stop nähern und man sich melden muss, wenn man aussteigen will (und übrigens auch den Arm ausstrecken muss, wenn man an einer Haltestelle einsteigen will). Aus dem Bus raus, ging dann der wirkliche Höllentrip los. Hier bekamen wir das Übergewicht also nicht nur bezüglich des Geldbeutels zu spüren, sondern auch am eigenen Leib. Todschleppen ist gar kein Ausdruck - vor allem nicht, wenn man sich mit der Tube verfährt. Irgendwann am nachmittag waren wir endlich im Hostel und konnten unsere ultraharten 3Stockbetten beziehen. Betten, in denen man noch nicht mal aufrecht sitzen kann, ohne sich größere Verletzungen am Kopf zuzuziehen - es sei denn man schläft in luftiger Höhe ganz oben, nach dem man sich feuerleiterkletter-mäßig auf diese jenige welche begeben hat... Netterweise sind wir nur zu 6. im 10 Bettzimmer, was sich aber täglich ändern kann und ändert.
Um den gestrigen Abend gemütlich ausklingen zu lassen, begaben Aileen und ich uns auf die Suche nach nem Supermarkt in der Nähe und landeten in einem Jüdischen Viertel. Letztendlich saßen wir mit unserer kanadischen 1Nacht-Zimmer-Mitschläferin in der ziemlich engen und trotzdem reich frequentierten Hostelküche mit einem guten Glas kosheren Wein (das süßeste Zeuch, das ich je getrunken hab mit 11,5 %)... Die Nacht war irgendwie zu kurz und ungemütlich hart - aber auch erholsam nach dem ersten Tag in dieser total irren Stadt.
Um den gestrigen Abend gemütlich ausklingen zu lassen, begaben Aileen und ich uns auf die Suche nach nem Supermarkt in der Nähe und landeten in einem Jüdischen Viertel. Letztendlich saßen wir mit unserer kanadischen 1Nacht-Zimmer-Mitschläferin in der ziemlich engen und trotzdem reich frequentierten Hostelküche mit einem guten Glas kosheren Wein (das süßeste Zeuch, das ich je getrunken hab mit 11,5 %)... Die Nacht war irgendwie zu kurz und ungemütlich hart - aber auch erholsam nach dem ersten Tag in dieser total irren Stadt.

1 Kommentar:
yeah, hab den ersten comment auf deiner Seite.
Ich wünsch dir alles Schöne in dieser tollen Stadt. Hoffe, bald wieder von dir zu lesen.
Cya, Ben
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